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Lukas 13,18-35
Das Senfkorn und der Sauerteig18 Er sprach nun: Womit ist das Reich Gottes zu vergleichen, und womit soll ich es vergleichen?19 Es gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und in seinen Garten säte; und es wuchs und wurde ein Baum, und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen.20 Und wiederum sprach er: Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen?21 Es gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Maß Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war. Die enge Tür22 Und er zog durch Städte und Dörfer und lehrte und setzte seine Reise nach Jerusalem fort.23 Es sprach aber jemand zu ihm: Herr, sind es wenige, die…
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Lukas 13,10-17
10 Und er lehrte in einer Synagoge am Sabbat. 11 Und siehe, eine Frau war da, die hatte seit achtzehn Jahren einen Geist, der sie krank machte; und sie war verkrümmt und konnte sich nicht mehr aufrichten. 12 Als aber Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sprach zu ihr: Frau, du bist erlöst von deiner Krankheit! 13 Und legte die Hände auf sie; und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott. 14 Da antwortete der Vorsteher der Synagoge, denn er war unwillig, dass Jesus am Sabbat heilte, und sprach zu dem Volk: Es sind sechs Tage, an denen man arbeiten soll; an denen kommt und lasst euch heilen, aber nicht…
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Lukas 13,1-9
Kehrt um oder ihr werdet umkommen 1 Zu derselben Zeit waren einige anwesend, die ihm von den Galiläern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.2 Und er antwortete ihnen: „Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder waren als alle anderen Galiläer, weil sie so etwas erlitten haben?3 Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle ebenso umkommen.4 Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und sie tötete – meint ihr, dass sie schuldiger waren als alle anderen Menschen, die in Jerusalem wohnen?5 Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle ebenso umkommen.“ Das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum…
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Lukas 12,49-59
Nicht Frieden, sondern Spaltung 49 „Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; und wie wünschte ich, es wäre schon entzündet!50 Ich habe eine Taufe, mit der ich getauft werden muss, und wie bedrängt bin ich, bis sie vollbracht ist!51 Meint ihr, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Spaltung.52 Denn von nun an werden fünf in einem Haus entzweit sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei.53 Sie werden entzweit sein: Vater gegen Sohn und Sohn gegen Vater, Mutter gegen Tochter und Tochter gegen Mutter, Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.“ Die Zeit erkennen 54 Er sprach aber…
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Lukas 12, 35-48
Ihr müsst bereit sein 35 „Seid zum Dienst bereit und haltet eure Lampen brennend,36 und seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkommt, damit sie ihm sofort öffnen, wenn er kommt und anklopft.37 Selig sind die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt. Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich zum Dienst gürten und sie zu Tisch bitten, und er wird kommen und ihnen dienen.38 Und wenn er in der zweiten oder in der dritten Nachtwache kommt und sie wach findet, selig sind diese Knechte!39 Das aber sollt ihr wissen: Wenn der Hausherr gewusst hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommt, so…
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Lukas 12,13-34
Das Gleichnis vom reichen Narren (Lukas 12,13–21) 13 Da sagte einer aus der Menge zu ihm: „Lehrer, sage meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen.“14 Jesus aber antwortete ihm: „Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schiedsrichter über euch eingesetzt?“15 Und er sagte zu ihnen: „Seht zu und hütet euch vor jeder Art von Habgier; denn das Leben eines Menschen besteht nicht aus dem Überfluss seiner Güter.“ 16 Dann erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte: „Das Land eines reichen Mannes hatte eine reiche Ernte eingebracht.17 Und er überlegte bei sich selbst: ‚Was soll ich tun? Ich habe keinen Platz, um meine Ernte zu lagern.‘18 Und er sagte:…
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Lukas 12, 1-12
Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer 1 In der Zwischenzeit, als sich viele Tausende von Menschen versammelt hatten, sodass sie einander niedertraten, begann er zuerst zu seinen Jüngern zu sagen:„Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das ist die Heuchelei. 2 Es ist aber nichts verdeckt, das nicht aufgedeckt wird, und nichts verborgen, das nicht bekannt wird. 3 Darum wird alles, was ihr im Dunkeln gesagt habt, im Licht gehört werden, und was ihr in inneren Zimmern ins Ohr geflüstert habt, wird auf den Dächern verkündigt werden.“ Fürchtet euch nicht 4 Ich sage euch aber, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts…
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Lukas 11,37-54
Weherufe gegen die Pharisäer und Gesetzeslehrer (Lukas 11,37–54) 37 Als Jesus noch redete, bat ihn ein Pharisäer, bei ihm zu essen. Da ging er hinein und nahm am Tisch Platz.38 Der Pharisäer aber wunderte sich, als er sah, dass Jesus sich vor dem Essen nicht die Hände wusch.39 Da sprach der Herr zu ihm: „Nun reinigt ihr Pharisäer das Äußere des Bechers und der Schüssel, euer Inneres aber ist voll von Raubgier und Bosheit.40 Ihr Narren! Hat nicht der, der das Äußere gemacht hat, auch das Innere gemacht?41 Gebt vielmehr Almosen von dem, was innen ist, und siehe, dann ist euch alles rein. 42 Aber wehe euch Pharisäern! Denn ihr…
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Lukas 11,14-23
Jesus und Beelzebul Lukas 11,14–23 14 Jesus trieb einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme, und die Volksmenge staunte.15 Einige von ihnen aber sagten: „Durch Beelzebul, den Fürsten der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.“16 Andere wiederum forderten ihn heraus und verlangten von ihm ein Zeichen vom Himmel. 17 Er aber kannte ihre Gedanken und sagte zu ihnen:„Jedes Reich, das mit sich selbst entzweit ist, wird verwüstet, und ein Haus, das in sich gespalten ist, stürzt ein.18 Wenn aber auch der Satan mit sich selbst entzweit ist, wie kann sein Reich bestehen? Denn ihr sagt, ich treibe die Dämonen durch Beelzebul aus.19 Wenn…
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Luke 10, 38-11,13
Martha und Maria Lukas 10,38–42 38 Als sie aber weiterzogen, kam Jesus in ein Dorf. Dort nahm ihn eine Frau namens Martha in ihr Haus auf.39 Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.40 Martha aber war ganz davon in Anspruch genommen, ihm zu dienen. Da trat sie zu ihm und sagte:„Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein dienen lässt? Sage ihr doch, sie soll mir helfen!“41 Der Herr aber antwortete ihr:„Martha, Martha, du sorgst dich und bist beunruhigt um viele Dinge;42 eines aber ist notwendig. Maria hat den guten Teil erwählt; der soll nicht von…























